Schuld, Scham und Vergebung

 

 Schuld, Scham und Vergebung 

…eine Begegnung mit Achtsamkeit und SelbstMitgefühl 

Auch wenn das Thema schwer klingt, werden wir Ihm mit gebührendem Respekt, herzvoll mit Leichtigkeit, informativ, erfahrend, mitfühlend, meditativ sowie humorvoll begegnen. 

 

Das Gefühl Schuld ist eine soziale Emotion. Schuld ist eine Emotion die bewusst oder unbewusst, einer Fehlreaktion, Pflichtverletzung oder Missetat folgt. 

Wir können das Verpassen von Chancen bereuen oder im Nachhinein an der Richtigkeit getroffener Lebensentscheidungen zweifeln. 

Schuld und Scham können leicht verwechselt werden: Während Schuld durch eine negative Bewertung eines Verhaltens erzeugt wird, „ich habe etwas Falsches getan“, wird Scham durch eine negative Bewertung des ganzen Selbst erzeugt, „ich bin ein schlechter Mensch“. 

Es ist völlig normal, schuldig zu werden. Das menschliche Leben besteht darin, Unrecht zu erleiden und Unrecht zu tun. Schuldbewusstsein, Schuldgefühle, Gewissensbisse und ein schlechtes Gewissen sind an und für sich Zeichen für psychische Gesundheit. 

Die Frage ist hier nicht, wie so oft bei Gefühlen, ob ich sie habe, sondern wie gehe ich mit ihr, der Schuld um. 

 

Scham ist ein unschuldiges Gefühl. Es beruht auf unserer Sehnsucht, dazuzugehören und geliebt zu werden. Wir brauchen einander zum Überleben, auch deshalb streben wir nach Anerkennung. 

Scham ist das Gefühl zu fehlerhaft zu sein um von anderen akzeptiert/geliebt zu werden. Das Widersprüchliche daran ist, dass uns gerade das mit anderen verbindet. Wir alle fürchten uns davor sozial isoliert zu sein. 

Scham ist ein schwieriges Gefühl und auf vielerlei Ursachen zurückzuführen. 

Schuldgefühle entstehen wenn wir uns schlecht fühlen weil wir etwas getan haben, 

Schamgefühle entstehen weil wir uns schlecht damit fühlen wer wir sind. 

Viele unserer Handlungen bauen darauf, dass wir uns nicht schämen müssen. 

Alle Menschen haben Scham. 

Scham wird durch Schweigen aufrecht erhalten. Es ist hilfreich über das, worüber wir uns schämen, in einem für uns sicheren Rahmen zu sprechen. Und uns dafür Mitgefühl zu geben. 

 

Vergebung 

Hilfreich im Prozess der Vergebung ist die Einsicht, dass das Nicht-Vergeben negative Auswirkungen auf den/die Vergebungsunwillige*n hat. 

Das Offenhalten der Erinnerung/Kränkung, kann zu einer bleibenden Last werden. Es kann in eine Selbstschädigung umschlagen, die belastender sein kann als die ursprüngliche Kränkung. 

Extreme Schädigungen, die schon aus historischen Gründen nicht vergessen werden sollen und können, können trotz allem vergeben werden. 

Wir können anderen, sowie manchmal noch wichtiger uns selbst, vergeben. 

Um vergeben zu können braucht es Zeit und Sicherheit. Sicherheit um die uns zugefügte Kränkung wahr-zu-nehmen. Zeit um zu realisieren, dass letztlich nur wir es sind, die diesen Schmerz heilen können. Auch wenn es höchst ungerecht wirken kann, dass wir uns selbst um den Schmerz kümmern sollen. Dabei wichtig, Vergebung heißt auch die Frage der Verantwortung bleibt, und was bedeutet das für mich. 

Ist es uns möglich uns unserer Kränkung zuzuwenden, uns um den Schmerz zu kümmern, ihn mitfühlend zu halten, sind die nächsten Schritte der Vergebung möglich. 

Und das kann wunderbar sein! 

 

Datum/Zeit: 29.April – 02.Mai 2021                                                     Donnerstag 17:00 bis Sonntag 13:00 

Beitrag: early bird: 350.- Betrag eingelangt bis 29.3.2021          danach:€380.- zzgl. Unterkunft, Sozialtarif auf Anfrage 

Anmeldung gilt, wenn Seminarbeitrag bei uns eingelangt ist.

Unterkunft:  https://hotel-wesenufer.at

incl. Verpflegung für 3 Nächte/4 Tage, bitte im Hotel buchen. Siehe auch unten.

Leitung: Paul Kaufmann & Ewald Pollheimer

Datum/Zeit
29.04.2021 - 02.05.2021
17:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Hotel Wesenufer

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Ticket-Typ Preis Plätze
Early Bird 350,00 €


Sozialtarif auf Anfrage

Bankkonto:
Consalvo
IBAN: AT95 1420 0200 1096 7377