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Geplant im Herbst 2021:

Das Unaushaltbare aushalten – Neue Möglichkeiten

 Leitung: Ewald Pollheimer

Datum und weitere Details werden in Kürze bekanntgegeben.

Bei Interesse bitte kurzes e mail an , und Info kommt wenn Details fixiert.

 

Geplant im  Frühjahr 2022:

Schuld, Scham & Vergebung

Eine Begegnung mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl 

Auch wenn das Thema schwer klingt, werden wir ihm mit gebührendem Respekt, herzvoll mit Leichtigkeit, informativ, erfahrend, mitfühlend, meditativ sowie humorvoll begegnen. 

Schuld ist eine soziale Emotion. Schuld ist ein Gefühl, das einer Fehlreaktion, Pflichtverletzung oder Missetat folgen kann. 

Es ist völlig normal, schuldig zu werden. Das menschliche Leben besteht darin, Unrecht zu erleiden und Unrecht zu tun. Schuldbewusstsein, Schuldgefühle, Gewissensbisse und ein schlechtes Gewissen sind an und für sich Zeichen für psychische Gesundheit. Wir können ebenso das Verpassen von Chancen bereuen oder im Nachhinein an der Richtigkeit getroffener Lebensentscheidungen zweifeln. 

Schuld und Scham können leicht verwechselt werden: Während Schuld durch eine negative Bewertung eines Verhaltens erzeugt wird, „ich habe etwas Falsches getan“, wird Scham durch eine negative Bewertung des ganzen Selbst erzeugt „ich bin ein schlechter Mensch“. 

Die Frage ist hier, wie lerne ich mit der Schuld umzugehen.

 

Scham ist ein unschuldiges Gefühl. Es beruht auf unserer Sehnsucht, dazuzugehören und geliebt zu werden. Scham ist das Gefühl zu fehlerhaft zu sein, um von anderen akzeptiert/geliebt zu werden. Das Widersprüchliche daran ist, dass uns gerade das mit anderen verbindet. Wir alle fürchten uns davor sozial isoliert zu sein. 

Scham ist ein schwieriges Gefühl und auf vielerlei Ursachen zurückzuführen. Schamgefühle entstehen etwa weil wir uns schlecht damit fühlen wer wir sind. 

Alle Menschen haben Scham. Scham wird durch Schweigen aufrecht erhalten. Es ist hilfreich über das, worüber wir uns schämen, in einem für uns sicheren Rahmen zu sprechen. Und uns dafür Mitgefühl zu geben. 


Vergebung 

Hilfreich im Prozess der Vergebung ist die Einsicht, dass das Nicht-Vergeben negative Auswirkungen auf den/die Vergebungsunwillige*n hat. Das Offenhalten der Erinnerung/Kränkung, kann zu einer bleibenden Last werden. Es kann in eine Selbstschädigung umschlagen, die belastender sein kann als die ursprüngliche Kränkung. Extreme Schädigungen können trotz allem vergeben werden. Wir können anderen, und uns selbst, vergeben. 

Um vergeben zu können braucht es Zeit und Sicherheit. Sicherheit um die uns zugefügte Kränkung wahrzunehmen. Zeit um zu realisieren, dass letztlich nur wir es sind, die diesen Schmerz heilen können. Auch wenn es höchst ungerecht wirken kann, dass wir uns selbst um den Schmerz kümmern sollen. Vergebung heißt auch die Frage der Verantwortung zu beantworten und die Bedeutung für uns selbst zu erkennen. Ist es uns möglich, dass wir uns unserer Kränkung zuwenden, uns um den Schmerz kümmern, ihn mitfühlend zu halten, dann sind die nächsten Schritte der Vergebung möglich. 

Datum/Zeit: Frühjahr 2022                                                  Donnerstag 17:00 bis Sonntag 13:00 

Leitung: Paul Kaufmann & Ewald Pollheimer

inhaltliche Fragen:

Ewald Pollheimer: 0699 120 743 2

Bei Interesse bitte kurzes e mail an , und Info kommt wenn Details fixiert.

 

Info zu SARS Covid-19:                             

Wir gehen davon aus, dass unsere angebotenen Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Selbstverständlich werden dabei alle vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten.
Sollte ein Kurs coronabedingt nicht stattfinden können, bekommen Sie Ihr Geld vollständig zurück.
Wir werden einen ehest möglichen Ersatztermin anbieten, bei dem Sie sich dann bevorzugt anmelden können.

 

 

Datum/Zeit
20.04.2021

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Sozialtarif auf Anfrage

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